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Leitlinien zur Ehemaligenarbeit

in der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos

Präambel:

Seit dem Beginn des salesianischen Werkes war es für Don Bosco eine Selbstverständlichkeit, mit denjenigen in Verbindung zu bleiben, die einmal als Jugendliche das Oratorium besucht hatten oder seine Schüler oder Lehrlinge gewesen waren. Die bleibende Verbundenheit mit den Ehemaligen war für Don Bosco eine Konsequenz seiner auf Familiarität basierenden Präventivpädagogik. Mit vielen von ihnen blieb er durch Briefe, Besuche und informelle Begegnungen in Kontakt. Bereits ab 1870 wurden regelmäßige Ehemaligentreffen durchgeführt. Don Bosco forderte die Ehemaligen immer wieder auf, sich zusammen zu schließen, um sich gegenseitig zu unterstützen und die Werte der empfangenen Erziehung als „verantwortungsbewusste Bürger und gute Christen“ in die eigene Familie sowie in Staat, Gesellschaft und Kirche einzubringen. Don Bosco suchte insbesondere, die Ehemaligen als engagierte Mitarbeiter zu gewinnen, die sich in vielfältiger Weise zum Wohl der bedürftigen jungen Menschen einsetzen.

In dieser Tradition verwurzelt sieht die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos die Ehemaligenarbeit auch heute als ein integrales Moment ihrer Sendung zur bedürftigen Jugend und als eine aktuelle Herausforderung. Deswegen hat sie die folgenden Leitlinien als gemeinsame Grundlage und Orientierung für die Ehemaligenarbeit formuliert, die sich an die Salesianer, die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und nicht zuletzt die Ehemaligen selbst richten. [1]  

Dabei verstehen wir unter „Ehemaligen“ Menschen, mit denen wir im Rahmen unseres pädagogisch-pastoralen Wirkens eine gewisse Zeit lang ein Stück ihres Lebensweges gegangen sind und mit denen wir unsere Werte geteilt haben, bzw. Menschen, die aufgrund eigener positiver Erfahrungen mit unserem pädagogisch-pastoralen Wirken zu den Ehemaligen gezählt werden möchten. Besondere Beachtung schenken wir auch den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

 

Leitlinien:

Diese Leitlinien wurden am 12. Juli 2008 durch Provinzial P. Josef Grünner SDB und seinen Rat für die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos in Kraft gesetzt.

[1] Es wird um Verständnis gebeten, wenn um der sprachlichen Einfachheit willen im Folgenden nicht immer zwischen weiblichen und männlichen Sprachformen unterschieden wird.